Lein-, Floh-, und Chiasamen - wie super sind die Superfoods wirklich?


Zur Zeit in aller Munde : Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen und Basilikumsamen.

Nur – was können die kleinsten Superfoods ? Und wie werden sie richtig zubereitet?

Wir zeigen es Ihnen! 

So genannte „Superfoods“ sind eine Trenderscheinung, der viele Menschen etwas skeptisch gegenüberstehen. Bei den kleinen Samen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen, dürfen Sie aber getrost begeistert zugreifen. Denn so unscheinbar sie auch aussehen mögen, so sind sie doch vollgepackt mit allem, was für Ihren Körper gesund und hilfreich ist. Und das macht sie zur optimalen Ergänzung für Ihre tägliche Ernährung! Praktischerweise sind sie ganz unkompliziert kombinierbar. Sie sind sowohl eingeweicht als auch roh, gemahlen oder geschrotet einsetzbar. Dabei noch richtig lecker und durch ihre tolle Nährwertzusammensetzung sehr gesund. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Omega-3-Fettsäuren 

Sowohl Lein-, Floh- und Chiasamen als auch die noch etwas unbekannteren Basilikumsamen sind reich an den essentiellen und sehr gesunden Omega-3-Fettsäuren. Die sind sonst vor allem in fettem Fisch zu finden. Essentiell bedeutet, dass wir diese Fette dem Körper von außen zuführen müssen, da dieser sie nicht selbst herstellen kann. Dabei sind die Omega-3-Fettsären extrem wichtig dafür, dass alle Prozesse im Körper reibungslos ablaufen können. Besonders auf das Herz-Kreislaufsystem haben die Samen eine positive Wirkung. Denn die enthaltene Linolsäure senkt den Cholesterinspiegel. Dadurch wird nicht nur das Risiko für Arterienverkalkung und seine Folgen (Thrombose, Infarkt) gesenkt. Sondern auch die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf einen hohen Blutdruck aus bzw. kann diesen senken.

Die verbesserte Durchblutung macht sich allerdings auch im Gehirn positiv bemerkbar – sogar eine Steigerung der Gehirnleistung ist durch den Genuss der gesunden Fettsäuren möglich. Übrigens enthalten Flohsamen deutlich weniger essentielle Fettsäuren als ihre Mitstreiter. Dies gleichen sie durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen allerdings wieder aus.

Ballaststoffe 

Durch ihre hohe Dichte an Ballaststoffen tragen alle unserer Wundersamen zu einer gesunden Darmflora bei. Entscheidend für diesen Effekt sind ihre so genannten Schleimstoffe. Diese treten aus den Samen aus, sobald sie mit Flüssigkeit in Berührung kommen. Es entsteht eine geleeartige Konsistenz, die die Magen- und Darmschleimhaut wie ein Schutzfilm auskleidet. Und so den Körper vor Entzündungen und Krankheitserregern schützt. Dadurch wird gleichzeitig auch das Immunsystem gestärkt, da die meisten der Immunzellen im Darm angesiedelt sind. Auch Menschen mit chronischen Magen-Erkrankungen (Reizdarm, Morbus Crohn) profitieren vom Genuss der kleinen Multitalente.

Dadurch dass die Samen in Flüssigkeit stark aufquellen, haben sie nicht nur einen stark sättigenden Effekt. Sie kurbeln auch zusätzlich die Verdauung an. Allerdings sollte nach dem Verzehr der Samen aufgrund ihrer ausgeprägten Quelleigenschaft immer ausreichend Wasser getrunken werden (mindestens 200ml). Basilikumsamen lindern sogar Bauchkrämpfe. Ihre ätherischen Öle transportieren Gase aus dem Darm ab und entfalten gleichzeitig eine krampflösende Wirkung.

Antioxidantien

Wir werden durch den Genuss der Supersamen aber nicht nur innerlich gesünder, sondern auch äußerlich schöner. Eisen, Vitamin K und Proteine kräftigen und stärken unser Haar und beschleunigen den Prozess des Nachwachsens. Die Haut wird ebenfalls fester und straffer. Die Samen regulieren den Wasserhaushalt im Körper und versorgen die Haut optimal. Pickel und Unreinheiten verschwinden aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften. Die antioxidative Wirkung verlangsamt die Hautalterung und vermindert die Faltenbildung. Auch die Außenwirkung der kleinen Helfer kann sich also mehr als sehen lassen.

Schönheit von Außen

Lein-, Chia- und Basilikumsamen verfügen des Weiteren über antioxidative, antibakterielle Stoffe. Damit schützen sie die Körperzellen vor freien Radikalen. Dies sind sauerstoffhaltige Moleküle, die die Körperzellen angreifen und funktionsuntüchtig machen können. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, desto schlechter wird der Zustand des Organs. Und desto höher ist die Gefahr, dass die beschädigten Zellen entarten und Krankheiten wie beispielsweise Krebs entstehen. Antioxidantien schützen die Zellen vor dem Andocken bzw. der Übernahme und Veränderung durch die freien Radikale.

Verzehrempfehlung

Da die Samen alle einen recht nussigen, milden Geschmack haben, eignen sie sich sowohl für süße Speisen (z.B. Quark, Müsli, Smoothie) als auch für salzige Gerichte (Aufstriche, Salate, Fleisch- und Fischpfannen). Gemahlen oder geschrotet können sie auch sehr gut zum Backen (Brot oder Brötchen) verwendet werden. Zudem kann der Körper die gemahlene bzw. geschrotete Variante besser verwerten. Denn er muss nicht den ganzen Samen komplett aufbrechen. Vitamine, Mineralstoffe und Vitalstoffe können so in höherer Dosisvom Körper aufgenommen werden. Und auch die Wirkung auf die Verdauung ist stärker.

Durch ihre sättigende Wirkung sind gerade Chia- und Leinsamen beliebte Diätbegleiter. Um während einer Diätphase von den Samen am meisten zu profitieren, sollten diese bereits vor dem Verzehr in Wasser, Milch oder Joghurt aufquellen. Damit kann der Sättigungseffekt seine volle Wirkung entfalten. Die tägliche Verzehrempfehlung liegt bei 15 Gramm Chiasamen, bei 20 Gramm Leinsamen und bei Flohsamen sind bis zu 30 Gramm am Tag empfohlen. Diese Mengen sollten im Normalfall nicht überschritten werden. So werden die genannten Auswirkungen nicht zu stark und damit schädlich für den Körper.

Bitte achten Sie darauf, die Samen am besten stets in Bio-Qualität zu kaufen. Herkömmliche Produkte können nachweislich oft Pestizidrückstände enthalten. Außerdem sollten Sie Ihre Trinkmenge anpassen. Wenn Sie die Samen zu sich genommen haben, trinken Sie also jeweils mindestens 200ml zusätzlich.

Na dann mal ran an die kleinen Superhelfer. 

Viel Spaß beim ausprobieren. Das Team vom POINT 

 

veröffentlicht am 05.06.2019, Gerlingen - POINT - Sports.Wellness.Club

Lein-, Floh-, und Chiasamen - wie super sind die Superfoods wirklich?


Zur Zeit in aller Munde : Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen und Basilikumsamen.

Nur – was können die kleinsten Superfoods ? Und wie werden sie richtig zubereitet?

Wir zeigen es Ihnen! 

So genannte „Superfoods“ sind eine Trenderscheinung, der viele Menschen etwas skeptisch gegenüberstehen. Bei den kleinen Samen, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen, dürfen Sie aber getrost begeistert zugreifen. Denn so unscheinbar sie auch aussehen mögen, so sind sie doch vollgepackt mit allem, was für Ihren Körper gesund und hilfreich ist. Und das macht sie zur optimalen Ergänzung für Ihre tägliche Ernährung! Praktischerweise sind sie ganz unkompliziert kombinierbar. Sie sind sowohl eingeweicht als auch roh, gemahlen oder geschrotet einsetzbar. Dabei noch richtig lecker und durch ihre tolle Nährwertzusammensetzung sehr gesund. Aber überzeugen Sie sich selbst!

Omega-3-Fettsäuren 

Sowohl Lein-, Floh- und Chiasamen als auch die noch etwas unbekannteren Basilikumsamen sind reich an den essentiellen und sehr gesunden Omega-3-Fettsäuren. Die sind sonst vor allem in fettem Fisch zu finden. Essentiell bedeutet, dass wir diese Fette dem Körper von außen zuführen müssen, da dieser sie nicht selbst herstellen kann. Dabei sind die Omega-3-Fettsären extrem wichtig dafür, dass alle Prozesse im Körper reibungslos ablaufen können. Besonders auf das Herz-Kreislaufsystem haben die Samen eine positive Wirkung. Denn die enthaltene Linolsäure senkt den Cholesterinspiegel. Dadurch wird nicht nur das Risiko für Arterienverkalkung und seine Folgen (Thrombose, Infarkt) gesenkt. Sondern auch die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf einen hohen Blutdruck aus bzw. kann diesen senken.

Die verbesserte Durchblutung macht sich allerdings auch im Gehirn positiv bemerkbar – sogar eine Steigerung der Gehirnleistung ist durch den Genuss der gesunden Fettsäuren möglich. Übrigens enthalten Flohsamen deutlich weniger essentielle Fettsäuren als ihre Mitstreiter. Dies gleichen sie durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen allerdings wieder aus.

Ballaststoffe 

Durch ihre hohe Dichte an Ballaststoffen tragen alle unserer Wundersamen zu einer gesunden Darmflora bei. Entscheidend für diesen Effekt sind ihre so genannten Schleimstoffe. Diese treten aus den Samen aus, sobald sie mit Flüssigkeit in Berührung kommen. Es entsteht eine geleeartige Konsistenz, die die Magen- und Darmschleimhaut wie ein Schutzfilm auskleidet. Und so den Körper vor Entzündungen und Krankheitserregern schützt. Dadurch wird gleichzeitig auch das Immunsystem gestärkt, da die meisten der Immunzellen im Darm angesiedelt sind. Auch Menschen mit chronischen Magen-Erkrankungen (Reizdarm, Morbus Crohn) profitieren vom Genuss der kleinen Multitalente.

Dadurch dass die Samen in Flüssigkeit stark aufquellen, haben sie nicht nur einen stark sättigenden Effekt. Sie kurbeln auch zusätzlich die Verdauung an. Allerdings sollte nach dem Verzehr der Samen aufgrund ihrer ausgeprägten Quelleigenschaft immer ausreichend Wasser getrunken werden (mindestens 200ml). Basilikumsamen lindern sogar Bauchkrämpfe. Ihre ätherischen Öle transportieren Gase aus dem Darm ab und entfalten gleichzeitig eine krampflösende Wirkung.

Antioxidantien

Wir werden durch den Genuss der Supersamen aber nicht nur innerlich gesünder, sondern auch äußerlich schöner. Eisen, Vitamin K und Proteine kräftigen und stärken unser Haar und beschleunigen den Prozess des Nachwachsens. Die Haut wird ebenfalls fester und straffer. Die Samen regulieren den Wasserhaushalt im Körper und versorgen die Haut optimal. Pickel und Unreinheiten verschwinden aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften. Die antioxidative Wirkung verlangsamt die Hautalterung und vermindert die Faltenbildung. Auch die Außenwirkung der kleinen Helfer kann sich also mehr als sehen lassen.

Schönheit von Außen

Lein-, Chia- und Basilikumsamen verfügen des Weiteren über antioxidative, antibakterielle Stoffe. Damit schützen sie die Körperzellen vor freien Radikalen. Dies sind sauerstoffhaltige Moleküle, die die Körperzellen angreifen und funktionsuntüchtig machen können. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, desto schlechter wird der Zustand des Organs. Und desto höher ist die Gefahr, dass die beschädigten Zellen entarten und Krankheiten wie beispielsweise Krebs entstehen. Antioxidantien schützen die Zellen vor dem Andocken bzw. der Übernahme und Veränderung durch die freien Radikale.

Verzehrempfehlung

Da die Samen alle einen recht nussigen, milden Geschmack haben, eignen sie sich sowohl für süße Speisen (z.B. Quark, Müsli, Smoothie) als auch für salzige Gerichte (Aufstriche, Salate, Fleisch- und Fischpfannen). Gemahlen oder geschrotet können sie auch sehr gut zum Backen (Brot oder Brötchen) verwendet werden. Zudem kann der Körper die gemahlene bzw. geschrotete Variante besser verwerten. Denn er muss nicht den ganzen Samen komplett aufbrechen. Vitamine, Mineralstoffe und Vitalstoffe können so in höherer Dosisvom Körper aufgenommen werden. Und auch die Wirkung auf die Verdauung ist stärker.

Durch ihre sättigende Wirkung sind gerade Chia- und Leinsamen beliebte Diätbegleiter. Um während einer Diätphase von den Samen am meisten zu profitieren, sollten diese bereits vor dem Verzehr in Wasser, Milch oder Joghurt aufquellen. Damit kann der Sättigungseffekt seine volle Wirkung entfalten. Die tägliche Verzehrempfehlung liegt bei 15 Gramm Chiasamen, bei 20 Gramm Leinsamen und bei Flohsamen sind bis zu 30 Gramm am Tag empfohlen. Diese Mengen sollten im Normalfall nicht überschritten werden. So werden die genannten Auswirkungen nicht zu stark und damit schädlich für den Körper.

Bitte achten Sie darauf, die Samen am besten stets in Bio-Qualität zu kaufen. Herkömmliche Produkte können nachweislich oft Pestizidrückstände enthalten. Außerdem sollten Sie Ihre Trinkmenge anpassen. Wenn Sie die Samen zu sich genommen haben, trinken Sie also jeweils mindestens 200ml zusätzlich.

Na dann mal ran an die kleinen Superhelfer. 

Viel Spaß beim ausprobieren. Das Team vom POINT 

 

veröffentlicht am 05.06.2019, Gerlingen - POINT - Sports.Wellness.Club
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