Zuckerjunkie?


Dass Zucker nicht gesund ist, wissen wir. Zucker wurde von Wissenschaftlern aber auch als abhängig machender Suchtstoff entlarvt und in der Gesundheitsgefährdung Alkohol und Nikotin gleichgesetzt.
Hoher Zuckerkonsum verursacht das Verlangen, schnell wieder nach Zuckerhaltigem zu greifen. Dabei wird das natürliche Hungergefühl ausgeschaltet. Übergewicht, Karies, Diabetes, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alzheimer und Krebs sind mögliche Folgen eines entgleisten Blutzuckerstoffwechsels.
 

Die Menge macht's

 
Es braucht nur die richtige Dosis Zucker: Die WHO empfiehlt eine maximale Zufuhr freier Zucker von weniger als 10 % der Gesamtenergiezufuhr. Bei 2000 kcal / Tag entspricht das max. 50 g Zucker pro Tag (100 g Zucker = 400 kcal). Für nicht-freie-Zucker – also Zucker, die natürlich in Obst, Gemüse sowie in Milch und Milchprodukten vorkommen – gibt es noch keine Empfehlungen.
 

Unsere Tipps für eine gesunde Zuckerbalance:

 
Hinterfragen Sie Ihren Konsum von Kohlenhydraten: Was essen Sie wann und aus welchem Gefühl heraus? Beachten Sie: Auch in herzhaften Lebensmitteln steckt Zucker. Gefährlich sind ebenfalls zucker- und glutamathaltige Fertig- und Fastfood-Gerichte, die Sie von Ihrem Speiseplan verbannen sollten.
 
Bauen Sie Schritt für Schritt gesunde Lebensmittel in Ihre Ernährung ein – so wird Ihre Ernährungsumstellung realistisch. Essen Sie frisches Obst nur bis nachmittags (wegen der Fruktose). Bis dahin sind ca. 300 g Beeren und fruktosearmes Obst wertvolle Vitamin- und Nährstofflieferanten.
 
Verwenden Sie gesunde Zuckeralternativen zum Kochen und Backen, wie bspw. Isomaltulose, Erythritol, Galaktose, Ribose oder Stevia sowie Getreidemehle, deren Zucker nur langsam aufgeschlüsselt werden, wie Urkorn-, Emmer- oder Johannisroggenmehl.
 
Und das wichtigeste: Treiben Sie Sport! Durch das regelmäßige Training lernt Ihr Körper, gezielt und sparsam auf Energie aus Fetten zurückzugreifen und macht sich damit unabhängiger vom Energielieferanten und Suchtfaktor Zucker. Sind die Zuckerspeicher nämlich leer, geht es ans Fett!
 
 
Veröffentlicht am 29.06.2020, Gerlingen - POINT - Sports.Wellness.Club

Zuckerjunkie?


Dass Zucker nicht gesund ist, wissen wir. Zucker wurde von Wissenschaftlern aber auch als abhängig machender Suchtstoff entlarvt und in der Gesundheitsgefährdung Alkohol und Nikotin gleichgesetzt.
Hoher Zuckerkonsum verursacht das Verlangen, schnell wieder nach Zuckerhaltigem zu greifen. Dabei wird das natürliche Hungergefühl ausgeschaltet. Übergewicht, Karies, Diabetes, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alzheimer und Krebs sind mögliche Folgen eines entgleisten Blutzuckerstoffwechsels.
 

Die Menge macht's

 
Es braucht nur die richtige Dosis Zucker: Die WHO empfiehlt eine maximale Zufuhr freier Zucker von weniger als 10 % der Gesamtenergiezufuhr. Bei 2000 kcal / Tag entspricht das max. 50 g Zucker pro Tag (100 g Zucker = 400 kcal). Für nicht-freie-Zucker – also Zucker, die natürlich in Obst, Gemüse sowie in Milch und Milchprodukten vorkommen – gibt es noch keine Empfehlungen.
 

Unsere Tipps für eine gesunde Zuckerbalance:

 
Hinterfragen Sie Ihren Konsum von Kohlenhydraten: Was essen Sie wann und aus welchem Gefühl heraus? Beachten Sie: Auch in herzhaften Lebensmitteln steckt Zucker. Gefährlich sind ebenfalls zucker- und glutamathaltige Fertig- und Fastfood-Gerichte, die Sie von Ihrem Speiseplan verbannen sollten.
 
Bauen Sie Schritt für Schritt gesunde Lebensmittel in Ihre Ernährung ein – so wird Ihre Ernährungsumstellung realistisch. Essen Sie frisches Obst nur bis nachmittags (wegen der Fruktose). Bis dahin sind ca. 300 g Beeren und fruktosearmes Obst wertvolle Vitamin- und Nährstofflieferanten.
 
Verwenden Sie gesunde Zuckeralternativen zum Kochen und Backen, wie bspw. Isomaltulose, Erythritol, Galaktose, Ribose oder Stevia sowie Getreidemehle, deren Zucker nur langsam aufgeschlüsselt werden, wie Urkorn-, Emmer- oder Johannisroggenmehl.
 
Und das wichtigeste: Treiben Sie Sport! Durch das regelmäßige Training lernt Ihr Körper, gezielt und sparsam auf Energie aus Fetten zurückzugreifen und macht sich damit unabhängiger vom Energielieferanten und Suchtfaktor Zucker. Sind die Zuckerspeicher nämlich leer, geht es ans Fett!
 
 
Veröffentlicht am 29.06.2020, Gerlingen - POINT - Sports.Wellness.Club
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